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Buchtipp: Produktiv programmieren

Geschrieben am 01. Feb 2009 von Cem Derin

reviewbooks

Hiermit möchte ich heute eine neue regelmäßige Kategorie eröffnen: Meine Buchtipps. Als Bahnfahrer bin ich jemand, der viel liest. Nach dem ich morgens also meinen Newsreader zum Schweigen gebracht habe, sind Bücher oder Magazine dran (erwähnte ich eigentlich schon, dass ich zu viele Abos habe? ;-) ). Da dann auch des öfteren Fachliteratur darunter ist, dachte ich mir: Warum nicht hier ein paar Buchtipps präsentieren? Beginnen möchte ich mit einer Leihgabe meines Arbeitskollegen Mario: Produktiv programmieren von Neal Ford.

Neil Ford: Produktiv programmieren

Diese Fundgrube an Optimierungstipps und geballter Erfahrung hat sich mein Arbeitskollege in der Mittagspause geholt, ich habe es auf seinem Schreibtisch entdeckt, warf einen Blick in das Inhaktsverzeichnis und war direkt vom Kapitel “böse Affen” fasziniert. Kurz aufgeschlagen und gelesen. Wow. Das liest sich gut, ist wie aus dem Alltag gegriffen und darüber hinaus auch noch amüsant. Ähnliches dachte sich mein Arbeitskollege, der das 270 Seiten starke Werk schon nach ein paar Tagen wieder mitbrachte – und ich es mir krallen konnte.

Die ersten Kapitel lesen sich wie aus einem GTD-Werk, handeln sie von Shortcuts, wie man sich auf seinem Rechner besser und schneller zurechtfindet und einer ganzen Reihe von Anekdoten. Ford erklärt, wie man Mechanismen automatisieren kann (Ford nutzt Selenium übrigens wie ich nicht nur zum testen). Mehr und mehr wird einem jedoch bewusst, dass die Dinge, die dort beschrieben werden, einem täglich einen beträchtlichen Konzentration rauben.

Verhaltens-, Konzeptions- und auch praktische Programmierszenarien werden erstellt und praktisch sowie effizient gelöst. Dabei hinterfragt Ford sich selbst ständig.

Alles in allem ein Buch, dass ich jedem Entwickler nur empfehlen kann. Man wird sofort eine Reihe von Tipps in seinen Alltag mitnehmen und zu schätzen lernen. Damit hätten wir einen zweiten Meister der Effizienz, der den Nachnamen Ford trägt.

Geschrieben in Buchtipps 3 Kommentare

#001
02. Feb 2009

Also die Rezension für die englische Version ist ja nicht so pralle: http://www.amazon.de/gp/product/0596519788/ref=pd_luc_sbs_01_01
Zusammenhanglose Tipps & Tricks-Sammlung für Java-Hobbyiste

Jetzt bin ich doch etwas am zweifeln :)


#002
02. Feb 2009
unset

Naja, der erste Teil ist in der Tat etwas komisch, hatte ich aber auch ungefähr so geschildert. Dass professionelle Entwickler mehrere Umgebungen auf physischen Maschinen benutzen halte ich allerdings für ein Gerücht.

Dass der Käufer dort das Buch entweder nur flüchtig gelesen oder auf Englisch schlicht nicht verstanden hat lässt sich allerdings an der in den Raum geworfenen Frage herleiten, warum Ford Array-Indizes in Java bei 1 Anfangen lassen will. Das ist schlicht falsch, Ford bemängelt lediglich, dass die Datumsfunktionen bei Monaten ebenfalls auf ein solches Array zugreifen, und damit 1 nicht Januar sondern schon Februar entspricht. Halte ich im übrigen ebenfalls für Schwachsinnig.

So oder so: Das Buch richtet sich nicht an Entwickler einer bestimmten Sprache, sondern beinhaltet Exemplarische Beispiele – meistens in Java ;-)

#003
28. Apr 2009

[...] ihr nun mit offenem Mund da sitzt und euch fragt, wer das eigentlich ist, nur kurz der Hinweis: Vor einiger Zeit habe ich auf sein Buch Produktiv Programmieren hingewiesen. Wie dem auch sei, zurück zum Thema: Den Vortrag kann ich da draußen jedem ans Herz legen. Es [...]

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theme von mir, software von wordpress, grid von 960 grid system. funktioniert in allen browsern, aber der safari bekommt das mit der schrift am schönsten hin.