Von Nazis, Hackern, Datenschutz und Differenzierungen
Geschrieben am 29. Dez 2009 von Cem Derin
Die Nachricht schlug mal wieder ein wie eine Bombe: Hacker knacken Nazi-Flirtbörse und stellen Benutzerdaten ins Netz (sinngemäß). Ob man nun eher Links angehaucht ist oder nicht, eigentlich hat jeder der selbst keiner ist ein Problem mit Nazis. Insofern war der Zuspruch auf die Nachricht im Netz auch zunächst einmal positiv. Gute Sache. Toll. Epic Win! Ich persönlich bin der selben meinung gewesen. Dann aber huschte dieser Tweet von Evelyne durch meine Timeline:
leute vom #26c3 habt ihr sie noch alle? ne seite hacken ist eine sache, aber daten der benutzer ins netz stellen? so viel zum datenschutz…
Mhm. Irgendwo hat sie doch Recht. Setzt man sich doch für Datenschutz ein, will dem Staat keinen uneingeschränkten Zugriff auf sein digitales Bewegungsmuster gestatten. Wettert gegen die Datenkrake, weint aber rum, wenn die Suche mal down ist. Ich bin jemand, der seine Ansichten gerne mal hinterfragt. So auch in diesem Fall. Darf man sowas?
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